Zur Geschichte: Ein altes Haus voll junger Kunst

Das Mönchehaus aus dem Jahr 1528 gehört zu den schönsten Ackerbürgerhäusern der alten Kaiserstadt.
An die große Halle (Däle) grenzen auf zwei Ebenen kleinere Räume an, darüber befinden sich weiträumige Speicherböden. Der Garten ist von den einstigen Wirtschaftsgebäuden umgeben.
In der 2. Hälfte des vorigen Jahrhunderts wurde das baufällig gewordene, vom Abriss bedrohte Gebäude von Grund auf restauriert.

Nachdem Goslar durch die Stiftung des Kaiserrings für bedeutende zeitgenössische Künstler in den Blick der internationalen Kunstszene gerückt war, gewann der Goslarer Industrielle und Kunstmäzen Peter Schenning die Stadtväter dafür, im Mönchehaus ein Museum für moderne Kunst einzurichten.
Es wurde 1978 anlässlich der Verleihung des Kaiserrings an Victor Vasarely mit einer umfangreichen Ausstellung seines Oeuvres eröffnet und hat seitdem alle Erwartungen Übertroffen.
Der Verein zur Förderung moderner Kunst in Goslar e.V. (VFK), dem die Führung des Hauses anvertraut ist, sorgt mit abwechslungsreichen Ausstellungen, aber auch mit Konzerten, Lesungen, Kleinkunst-Darbietungen und, nicht zuletzt, mit fröhlichen Festen dafür, dass jährlich Über 20.000 Besucher aller Schichten und Altersklassen das alte Haus mit neuem Leben füllen.
 




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